Auch das zweite Spiel gegen Planegg ging für die Eisladies nicht gut aus. Mit 3:9 (0:2/2:4/1:3) unterlagen sie dem Meister am Sonntagmorgen.
Mit unveränderten Aufstellungen gingen beide Teams in diesen zweiten Vergleich des Wochenendes. Im Tor also wieder Natascha Ulianiw (OSC) bzw. Lena Schuster (ESC). Das Spiel begann sehr ausgeglichen, beide Teams präsentierten sich trotz der frühen Stunde hellwach. Die größte Möglichkeit zur Führung ergab sich für die Eisladies als sie 84 Sekunden mit zwei Spielerinnen mehr auf dem Eis spielen durften. Trotz zunächst gutem Powerplay gelang aber kein Treffer. Besser machten es die Gäste, die in der 14. Minute in Überzahl durch Kerstin Spielberger in Führung gingen. Im Gegensatz zum Vortag zeigten sich die Eisladies von diesem Gegentreffer unbeeindruckt und spielten weiter gut mit. 16 Sekunden vor Drittelende traf Planegg erneut in Überzahl. Anna Maria Fiegerts Schuss landete unter der Latte des Berliner Tores. Berlins Abwehr hinterließ bei diesem Treffer allerdings keine gute Figur.
Die Gäste erwischten den besseren Start in das Mitteldrittel. Nach kurzer Ausgeglichenheit übernahmen sie das Kommando und ließen sich auch nicht durch eine Strafe stoppen. Ein Break aus dem Lehrbuch schloss Bettina Evers in Unterzahl zum 0:3 ab. Mit Beginn der 2. Halbzeit kamen auch die Eisladies zum verdienten Lohn ihrer Bemühungen. Anja Scheytt hämmerte den Puck in der 31. Minute ins Tor der Gäste. Da gab es aber auch gar nichts zu halten. Die Freude über den Anschlusstreffer wahrte aber nicht lange, denn Kerstin Spielberger erhöhte zwei Minuten später auf 1:4. Nach diesem Treffer wechselte der OSC den Goalie, Lilly-Ann Riesner kam in die Kiste. Kein leichter Job für die knapp 15jährige, denn der Meister griff weiter an. Und so musste auch sie noch zweimal hinter sich greifen. Anna Maria Fiegert (38.) und Kerstin Spielberger (39.) schraubten das Ergebnis auf 1:6, Nina Kamenik konnte 32 Sekunden vor der Pause noch auf 2:6 verkürzen.
Im letzten Drittel sollte wieder Natascha Ulianiw Gegentore verhindern. Sie hatte auch einiges zu tun, denn die Gäste drückten weiter. Jeweils in Überzahl trafen Kathrin Lehmann (47.) und Kerstin Spielberger (49.), Monika Pink erhöhte gar auf 2:9. Franziska Busch konnte die eingewechselte Valentina Kaefer im Tor der Gäste zum 3:9 überwinden (51.).
Planegg bleibt damit im Moment Tabellenführer, hat aber zwei Spiele mehr bestritten wie der ECDC Memmingen. Diese sind in 14 Tagen zu Gast in Berlin und müssen nun ihrerseits versuchen, hier möglichst viele Punkte zu gewinnen, um im Rennen um die Meisterschaft zu bleiben. Bei den Eisladies macht sich der Umbruch in diesem Jahr stärker bemerkbar, Teams wie Planegg sind zu weit weg. Das fängt bei den Torhütern an und hört bei den Stürmern auf.
Schiedsrichter: Linnek – Betnerowicz, Witting
Strafen: OSC 16, Planegg 12
Tore:
13:03 0:1 Spielberger (Anwander) PP1
19:44 0:2 Fiegert Lehmann, Fredhelm) PP1
23:31 0:3 Evers (Zorn, Fiegert) SH1
30:08 1:3 Scheytt (Busch)
32:50 1:4 Spielberger (Richter)
37:18 1:5 Fiegert (Lehmann) PP1
38:13 1:6 Spielberger (Fredhelm, Richter)
39:28 2:6 Kamenik (Kluge, Friede)
46:23 2:7 Lehmann (Evers) PP1
48:36 2:8 Spielberger (Zorn) PP1
49:23 2:9 Pink (König)
50:06 3:9 Busch
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(Verfasser Radio-Eiskalt/Berlin)







