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Beim ersten Aufeinandertreffen gegen den ECDC Memmingen gelang dem OSC Eisladies kein Sieg. Mit 2:6 (0:0/0:3/2:3) unterlagen sie am Samstagabend und das vor allem deshalb, weil die Gäste Fehler gnadenlos ausnutzten.

Beim letzten Heimspielwochenende haben die OSC Eisladies den ECDC Memmingen zu Gast. Für Memmingen geht es um die Meisterschaft, entsprechend sollte auch in Berlin gepunktet werden. Die Eisladies benötigen noch Punkte, um den 3. Platz zu erreichen.

Beide Teams lieferten ein ausgeglichenes 1. Drittel ab. Memmingen hatte zwar zunächst mehr vom Spiel, Chancen blieben aber Mangelware. Bei den im Laufe des Drittels auch offensiv stärker werdenden Eisladies passierte vor dem Tor allerdings auch nicht viel. Die Goalies Mareike Krause (OSC) und Franziska Aibl (ECDC) mussten nur wenige Großchancen zu Nichte machen. So blieb es nach 20 Minuten torlos.

Im Mittelabschnitt hatten zunächst die Gastgeberinnen mehr vom Spiel, verpassten es aber, ein Tor zu erzielen. Mit einer unnötigen Strafe endete die Überlegenheit des OSC. Denn gerade einmal 12 Sekunden benötigten die Gäste, um durch Antje Sabautzki das 0:1 zu erzielen. Es folgte nach weiteren Fehlern ein Doppelschlag für die Gäste, Dara Gleissner (30.) und Kathleen Smith (31.) schraubten das Ergebnis auf 0:3. Die Eisladies wechselten daraufhin den Goalie, für Mareike Krause kam Natascha Ulianiw gegen ihren Ex-Club zum Einsatz. Vier Minuten vor Drittelende erntete auch der OSC den Lohn ihrer Mühen. Anja Scheytt stocherte den Puck zum 1:3 Pausenstand über die Linie.



In Unterzahl begannen die Eisladies den Schlussabschnitt. Doch das kann manchmal auch hilfreich sein. Nina Kamenik blockte einen Schuss, setzte zum Break an und verkürzte auf 2:3. Doch was nutzen Unterzahltore, wenn dann ein Torwartfehler zum 2:4 führt. Julia Seitz tunnelt Berlins Goalie und schon stand es wenig später 2:4. Wieder in Überzahl erhöhte Memmingen in der 50. Minute auf 5:2. Als vor dem Tor keiner den Puck wegschlagen konnte, stocherte Erin Nomore diesen über die Linie. Tana Eisenschmid erzielte 30 Sekunden vor dem Ende wiederum in Überzahl und per Nachschuss das 2:6.

Die Berlinerinnen zeigten auch in diesem Spiel gute Ansätze, machten sich aber die Möglichkeit auf ein besseres Ergebnis durch eigene Fehler kaputt. Wenn diese abgestellt werden, gelingt beim zweiten Aufeinandertreffen am Sonntag um 10:00 Uhr vielleicht ein besseres Ergebnis.

Schiedsrichter: Bandlofsky – Dinter, Pencun

Strafen: OSC 18, ECDC 6

Tore:

27:31 0:1 Sabautzki (Seitz, Gleissner) PP1, 29:53 0:2 Gleissner (Ju. Gemsjäger, Delabre), 30:44 0:3 Smith (Sabautzki, Seitz), 35:33 1:3 Scheytt (Kluge, Vuille-dit-Bille)

40:58 2:3 Kamenik UZ1, 41:22 2:4 Seitz PP1, 49:57 2:5 Nomore (Fellner, Seitz) PP1, 59:30 2:6 Eisenschmid (Nomore) PP1